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    <title>Dr. Wahllos</title>
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    <dc:publisher>Reh Volution</dc:publisher>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-06T20:46:30Z</dc:date>
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    <title>Dr. Wahllos</title>
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    <title>Bewegung</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4907307/</link>
    <description>ifones Berufung auf den Freiheitsbegriff bei Beuys hat mich zu folgendem &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#comments&quot;&gt;Text&lt;/a&gt; bewegt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@ ifone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihre Affinität zu Beuys und seiner &quot;Befreiungstheorie&quot; hat mich überrascht und erfreut.&lt;br /&gt;
Ich selber habe viele Jahre bei einer Beuys Schülerin Malerei und Zeichnen studiert.&lt;br /&gt;
Angeblich soll er die mühsam erstellten Plastiken seiner Studenten eines morgens zertrümmert haben und dies mit den Worten dokumentiert, dieser Akt sei Kunst.&lt;br /&gt;
Die Art und Weise wie unsere Professorin versucht hat verkrustete Strukturen aufzubrechen waren nicht selten ähnlich rabiat.&lt;br /&gt;
Verunsicherungen, Verängstigungen und Hilflosigkeit und nicht selten Tränen waren die Folge.&lt;br /&gt;
Nur manchmal geschah eine Verwandlung. Dann fingen die Betroffenen an, die Welt mit den Augen von Entdeckern zu erforschen und es entstanden ganz bezaubernde Studien.&lt;br /&gt;
Die Geduld und den Idealismus eines Beuys hatte unsere Dozentin jedoch nicht.Bei uns gab es einen Numerus Clausus und eine Aufnahmeprüfung.&lt;br /&gt;
Hinzu kam die Grundmappe und die Examensmappe als Prüfinstanzen der Entwicklungsprozesse.&lt;br /&gt;
Die interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung hat allenfalls mal eine Semesterwoche auf freiwilliger Basis ausgefüllt.&lt;br /&gt;
Von Gleichberechtigung der Disziplinen an einem Erkenntnisprozess hab ich überhaupt nichts mitbekommen.&lt;br /&gt;
Der Kunst wurde jährlich mehr Geld gestrichen während den Wirtschaftswisenschaften oder eben den Steckenpferden der Uni das Geld zufloß um im nationalen und internationalen Wettbewerb mithalten zu können.So sieht die Realität aus.Wissenschaft funktioniert im Rahmen des Wettbewerbsprinzips.&lt;br /&gt;
Erkenntnisgewinnung ordnet sich demnach den finanziellen Möglichkeiten, die zunehmend auch von Wirtschaft und Industrie abhängig sind unter.Hinzu kommt die Studiengebühr die dann auch noch den Weg für Minderbemittelte versperrt.Die Idee von Beuys, der den Abbau des bestehenden egozentrischen Leistungsprinzips, wie es sich in Schule, Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt findet durch die Freie Internationale Universität vorran treiben wollte und somit humanes Bewusstsein bilden wollte rückt in immer weitere Ferne.Wissenschaftler werden in meinen Augen dafür ausgebildet einen winzigen Ausschnitt zu beobachten und Besonderheiten in diesem winzigen Raum zu dokumentieren und bestenfalls in eine Form zu bringen. Diese Wissenschaftsräume werden immer spezifischer, immer kleiner, statt im Beuyschen Sinne größer zu werden.&lt;br /&gt;
Hinzu kommt dass spirituelle Moment. In ihren Ausführungen ifone schwingt so etwas wie Sehnsucht nach Gott mit. Diese Sehnsucht soll nun auch noch von der Wissenschaft gefüllt werden. Ich bezweifle ernsthaft das dieses Defizit von der Wissenschaft ausgefüllt werden kann und behaupte das jegliche Erkenntnis in Bezug auf Gott nur absurde Formen hervorbringen kann.&lt;br /&gt;
Gotteserfahrung löst auf, Wissenschaft formt.&lt;br /&gt;
Die Liebe allerdings und um es mit den Worten Beuys zu sagen die evolutionäre Kraft könnte sehr wohl in die Wissenschaft einfließen.&lt;br /&gt;
Für Beuys war alles mystisch.Die Funktionsweise einer Maschine genauso wie das Wachstum einer Pflanze.&lt;br /&gt;
Aus dieser Haltung heraus entwickelte er die Idee von der sozialen Plastik.In Anlehnung an Rudolf Steiner wollte Beuys damit einen neuen sozialen Organismus gründen.&lt;br /&gt;
Sein erweiterter Kunstbegriff, das jeder Mensch ein Künstler ist, bezieht sich darauf, das er die Gesamtheit der Menschen als einen Organismus sieht, eben als eine soziale Plastik.Jeder kann Gestalter einer lebendigen Substanz werden.Er stellt die Gleichung KUNST=KREATIVITÄT=MENSCHLICHE FREIHEIT auf.&lt;br /&gt;
Da Kunst also die einzige evolutionäre Kraft darstellt, setzte er darüber hinaus das LEBEN der KUNST gleich und die KUNST dem LEBEN.&lt;br /&gt;
Fluxus, Happening und Performance sind außer den Plastiken und Environments seine Ausdrucksformen.&lt;br /&gt;
Die Environments von Beuys kann der von ihnen erwähnte Henning Genz im übrigen nicht verstehen.&lt;br /&gt;
Er sagt von sich selbst :&lt;br /&gt;
&quot;...umgekehrt kann ich mit den Environments des deutschen Künstlers Joseph Beuys (1921-1986) nichts anfangen. Die - sehr zahlreichen - Kunstkenner, die sie als schön bewerten, besitzen offenbar eine verinnerlichte Kennerschaft die mir fehlt.&quot;&lt;br /&gt;
Hier spricht ein Wissenschaftler über Beuys...&lt;br /&gt;
Obwohl er die tiefe der Idee fordert und eine möglichst deutliche Verwirklichung erwartet er Schönheit.&lt;br /&gt;
Für Beuys ist aber FORM = DENKEN und WILLE=CHAOS&lt;br /&gt;
Denken als Instrument zur Untersuchung und Erforschung der Welt. Quellpunkt der menschlichen Freiheit.&lt;br /&gt;
Diese Gedanken beschreibt Susanne Grabisch in ihrer Diplomarbeit (Erziehung zur Freiheit? Anmerkungen zum Humanismus im Werke von Carl R. Rogers und Joseph Beuys).&lt;br /&gt;
Sie beschreibt das der Wärmebegriff gesteigert wird zu geistiger oder evolutionärer Wärme.&lt;br /&gt;
Beuys setzt also LIEBESSUBSTANZ = EVOLUTIONÄRE WÄRME.&lt;br /&gt;
Daher verstehe ich auch die von ihnen beschriebene Zärtlichkeit in Beuys Werk.&lt;br /&gt;
Er will der Entfremdung entgegenwirken&gt;&quot;die Kälteplastik&quot;&gt;da muß die Wärmeplastik hinein.&lt;br /&gt;
Beuys Zitat: &quot; Das ist das, was in diesem geheimnisvollen Christusbegriff steckt.&quot;&lt;br /&gt;
Sein Allheilmittel ist die Provokation.&lt;br /&gt;
Provozieren meint Hervorrufen und dieser Prozess gleiche einer Auferstehung.&lt;br /&gt;
Er will durch Provokation Verhärtung lösen- den Weg zur Seele (unterbewusster Brennpunkt) freischaufeln.&lt;br /&gt;
Beuys will die dritte Kraft entfachen und meint damit Interesse schaffen.&lt;br /&gt;
Beuys:&quot;Nur die Menschwerdung Christi vermittelt zwischen diesen Gegensätzen und erkennt den Menschen im vorgegebenen Rahmen auch schöpferische Fähigkeiten zu.&quot;&lt;br /&gt;
Suanne Grabisch : &quot; Göttliche Allmacht bedeutet das Gegenteil von Freiheit, das Christentum erkennt dem Menschen aber einen freien Willen zu.&quot;&lt;br /&gt;
Ich glaube die göttliche Allmacht ist keineswegs das Gegenteil von Freiheit.Sie bewegt sich außerhalb der Formenwelt und ist somit Platzhalter und Antwort auf und für alles.Unfassbar indivduell -&lt;br /&gt;
Der freie Wille ist eine Spielwiese des Lebens, ein Geschenk, unprätentiös und wundervoll.&lt;br /&gt;
Da sie nur an Wirklichkeiten interessiert sind ifone werden sie meine Gedanken zu Gott wahrscheinlich langweilen.Ich schreibe sie nur auf, da ich durch psychotische Schübe Gotteserfahrungen gemacht habe und diese sich sehr wirklich manifestiert haben.&lt;br /&gt;
Nach diesen Erfahrungen sehe ich Künstler wie Warhol in einem anderen Licht.&lt;br /&gt;
Andy Warhol&apos;s Kunstproduktion irrt zwar interessiert an Chemie aber dennoch seltsam verhärtet durch den Raum.&lt;br /&gt;
Ideen bedeuten da NICHTS, da alles NICHTS ist.&lt;br /&gt;
Das Formlose frappiert ihn dermaßen, daß er alle Formen in einen Topf werfen will und diesem Sut dann die eine Formel entreißen will die für alle gleich-gültig ist.&lt;br /&gt;
Daher auch der Satz : &quot;Ein vergeudeter Raum ist jeder Raum in dem Kunst ist.&quot;&lt;br /&gt;
Picasso hat in seinem Leben 4000 Meisterwerke geschaffen.Als Warhol das las versuchte er umgehend diese&lt;br /&gt;
Anzahl an einem Tag zu produzieren.Nach 500 Bildern beließ er es dabei weil es ihm dann doch zu lange dauerte.&lt;br /&gt;
&quot;Ich glaube nämlich das jedes Bild dieselbe Größe und dieselbe Farbe haben sollte;...damit sie alle austauschbar sind.&quot;&lt;br /&gt;
Seine popligen Drogenerfahrungen führen dann zu so schlauen Sätzen wie :&lt;br /&gt;
&quot;Übrigens, selbst wenn das Thema anders ist, malt man immer das gleiche Bild.&quot;&lt;br /&gt;
Ein weiteres Zeugnis seines Trugschlusses ist der Wunsch als Präsident Amerikas alle Leute miteinander zu verschmelzen - und wieder Einheitsbrei als Antwort...&lt;br /&gt;
Diese Reduktion auf die ultimative Formel ist wohl POP.&lt;br /&gt;
Zwar will er rechte Dinge im falschen Raum platzieren und falsche Dinge im rechten Raum aber im Grunde sehnt er sich nur nach dem einen großen leerem Raum.&lt;br /&gt;
Letztlich räumt er ein das er an seiner Philosophie scheitert.&lt;br /&gt;
Sein ganzes Wollen ist eine Abkehr vom Leben. Ich will das mal das Matrixsyndrom nennen.&lt;br /&gt;
Die Erkenntnisse die Warhole da preist reduzieren ALLES auf Einsen und Nullen.&lt;br /&gt;
Er will aber nicht in die Rolle des jungen Neo schlüpfen und den Raum überwinden.&lt;br /&gt;
Er will nur ein Loch in der Wand damit der Raum auf der anderen Seite einen Rahmen bekommt.&lt;br /&gt;
Inhalt ist für ihn banal und somit malt man immer das gleiche Bild eben Einsen und Nullen.Kitsch ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;der sehnsucht dem kitsch der menschlichkeit zu entkommen&lt;br /&gt;
entspricht nur der krieg.&quot;&gt;&gt;&gt; könnte auch von Warhol stammen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber lassen wir Warhol seinen Uterus und das NICHTS nach dem er sich so sehnt und widmen uns lieber noch einmal Beuys der sehr viel mehr am Leben und am Individuum interessiert ist.&lt;br /&gt;
Bei Ihm führt Selbstverwaltung zu Freiheit im Geistesleben.&lt;br /&gt;
Die Freiheit in der Einheit kann konzeptionell gesehen in die Vielfalt übergeleitet werden. Er ist für direkte Demokratie. Er will das das Individuum die Liebe zur Sache entfacht. Zwischen Wille und Denken soll das Herz wirken und die Liebe zur Sache die einzige Veranlassung sein.&lt;br /&gt;
&quot;Beuys versteht Freiheit als dynamischen Prozeß, in welchem Freiheit in dem Maße realisiert wird, in dem der Mensch fähig wird, die Welt und ihre Zusammenhänge zu erkennen: Frei handeln kann man nur aus der Erkenntnis...Christus zeigte dem Menschen den Weg zur Selbsterkenntnis und also zur Freiheit.&quot;&lt;br /&gt;
Die Rolle Christus ist für mich nicht entscheidend.&lt;br /&gt;
Die ausgelöste Bewegung fasziniert mich vielmehr.&lt;br /&gt;
Befreiung im Sinne Beuys ist dem Menschen die Möglichkeit zu geben schöpferisch tätig zu sein.&lt;br /&gt;
Das verschüttete kreative Potential des Menschen freilegen.&lt;br /&gt;
Kunst gleichsam als Befreiungspolitik.&lt;br /&gt;
Erst durch innere Freiheit können Orte geschaffen werden an denen man Freiheit Leben kann.&lt;br /&gt;
Klar ist dies Utopie -&lt;br /&gt;
Aber und das ist mir wichtig setzt Beuys beim Individuum und dessen Einzigartigkeit an.&lt;br /&gt;
Das Kollektiv - die Uniform - stellt in seiner Philosophie zwar eine Art Rahmen dar steht aber im Akt des künstlerischen Tuns zurück.&lt;br /&gt;
&quot;Der Mensch, der sich als Individuum selbst bestimmt&quot; formt die nächste Phase der Geschichte.&lt;br /&gt;
Innere Denkverbote aufheben und lernen in Freiheit zu leben - zur Freiheit provozieren.&lt;br /&gt;
&quot;Der Schmerz des Menschen ist doch in der Erkenntnis zu definieren, und damit man in der Erkenntnis weiterkommt, bedarf es eines dauernden Schmerzes.&quot;&lt;br /&gt;
Nun liegt die Ära Beuys doch schon einige Jahre zurück und seine Ansätze sind ja leider auch nur sporadisch umgesetzt worden.&lt;br /&gt;
Die tatsächliche Entwicklung in der Bildungspolitik an Schulen und Universitäten läuft in eine ganz andere Richtung. Die Gewichtung der Fächer wird von unserer Wirtschaft bestimmt. Die Kunst,Theater oder Musik sind Appendixe des Systhems. Kunst als Mittel der Politik, so wie Beuys es sich vorgestellt hat, war nicht eben erfolgreich. Zwar mischen die Grünen hier und da auch mit, sind aber in ihren Inhalten weit von den Beuyschen Ansätzen entfernt. Die Provokation hat sicherlich viele Verkrustungen seit den Siebziger Jahren aufgebrochen. Erfolgreich im Sinne einer politischen Kraft ist die Kunst aber auch mit Hilfe der Provokation nicht geworden. Die Frage ist doch ob diese Anmaßung in Beuys Kunstdefinition nicht eine Überforderung darstellt. Gleichzeitig Religionsersatz, Befreiungspolitik, Wissenschaftskatalysator zu sein erscheint mir zumindest überfrachtet.&lt;br /&gt;
Ich glaube Kunst kann den von ihnen beschriebenen Druck gegen die private Zelle des Individuums reduzieren oder sogar gänzlich ableiten. Der befreeinde Prozess in der künstlerischen Auseinandersetzung besteht meines Erachtens darin, dass das Individuum Räume verbindet, Räume überwindet und neue Räume schafft.&lt;br /&gt;
In diesem Tun müssen Kräfte und Energien aufgenommen werden, ihre Bewegung durchdrungen werden und durch kreative Energie in Form gebracht werden.&lt;br /&gt;
Auf diesem Weg entzieht man sich dem Geschäft. Frau wie Mann wird zeitlos -&lt;br /&gt;
Der Telos, wenn ich dieses Wort überhaupt verstehe, liegt dann In der Bewegung.&lt;br /&gt;
Der Künstler je weiter er in seiner Entwicklung ist, vertsteht es zu bewegen, weil er aus der Bewegung heraus Zugang zu neuen Räumen eröffnet, er hilft Räume zu überwinden oder er verbindet.&lt;br /&gt;
Ihre Diskussion zu den Bienen hat mir gezeigt, das es ihnen egal ist wie die menschliche Hand in die Natur eingreift.Die technologische Entwicklung und die Wissenschaft entfalten sich im Raum Natur. Ihre Wirkung auf den Raum ist dem Menschen nicht klar und die Folgen menschlicher Bewegung im Raum Natur nimmt immer neue Formen an.&lt;br /&gt;
&quot;Ein mysteriöses Bienensterben erschüttert die USA  und neuerdings auch Europa: Täglich verschwinden Zehntausende Insekten. Mittlerweile ist eine Milliarden schwere Industrie in Gefahr.&quot;&lt;br /&gt;
(ZEIT online 17.4.2007 - 17:48)&lt;br /&gt;
Diese Meldung fällt mir da sofort ein.&lt;br /&gt;
Ich kann nur darauf hinweisen das bei aller Erkenntnis und allem Fortschritt die Natur doch immer wieder der beste Spiegel menschlicher Bewegung ist.&lt;br /&gt;
Wie wir in den Spiegel sehen, mit welcher Haltung wir Gewinnung von Welt - wie sie sagen betreiben ist jedem selbst überlassen.&lt;br /&gt;
Beuys pflanzte Bäume andere würden vielleicht lieber einen Teil des Raumes Natur zerstören um zu provozieren.&lt;br /&gt;
In einem künstlerischem Experiment habe ich mit zwölf Asylbewerber/innen im Alter von 13-19 Jahren eine recht große weiß grundierte Leinwand bearbeitet.&lt;br /&gt;
Ich habe selber auch mitgemacht. Jeder hat eine Palette mit Farben gefüllt und einen Pinsel bekommen.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer haben sich dann einen quadratischen Raum auf der Leinwand mit Bleistift markiert.&lt;br /&gt;
Hat nun jemand seinen &quot;Raum&quot; beim Malen mit dem Pinsel verlassen, so musste derjenige in dessen Raum man wollte das Feld räumen und mit dem &quot;Eindringling&quot; tauschen.&lt;br /&gt;
Der Prozeß des Verlassens von Raum und des Eindringens in einen neuen Raum in dem bereits individuelle Formen entstanden sind war schwierig. Einige Teilnehmer weigerten sich vehement ihren Raum zu öffnen. Da mußte ich mit Nachdruck selber den Raum übernehmen und die &quot;Vertriebenen&quot; dazu auffordern mit meinem alten Raum vorlieb zu nehmen. Der respektvolle Umgang mit bestehenden Formen war ebenfalls nicht gewährleistet.&lt;br /&gt;
Die Frauen in der Gruppe haben jedoch mittels Kommunikation die Spannungen innerhalb der Gesamtgruppe auffangen können. Trotzdem wurde insbesondere die große Blume des &quot;stärksten&quot; Jugendlichen, der seinen Raum am längsten verteidigt hat, gerne zerstörerisch behandelt.&lt;br /&gt;
Die Situation ist aber nicht eskaliert und bevor die Räume unkenntlich geworden wären habe ich die Aktion abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Raeume&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/Raeume.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das Bild hängt bei mir im Flur und spiegelt den Prozeß des Asyl suchens und findens, des Raum gebens und nehmens wieder.&lt;br /&gt;
Dieser Versuch hat mir auch gezeigt, wie schwer es ist respektvoll und mit Demut den bereits vorhandenen Formen in einem neuen Raum zu begegnen.&lt;br /&gt;
Diesen vorsichtigen Umgang insbesondere in Bezug auf die Formen (Prozesse/ Zusammenhänge) in der Natur sollte die Kunst kultivieren und anderen wissenschaftlichen Fachrichtungen mit auf den Weg geben.&lt;br /&gt;
Die Annäherung an die Form kann nur in der Bewegung stattfinden. &lt;br /&gt;
Die Überwindung, die Verbindung von Raum und das Erschaffen von Raum ist Bewegung. &lt;br /&gt;
Jedes Individuum hat die Fähigkeit dazu, was Beuys mit dem Satz &quot;Jeder Mensch ist ein Künstler&quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Wissenschaft und Forschung nähern sich dem Prinzip Leben, der Form Leben anders als die Kunst.&lt;br /&gt;
Ihr JEDER (ihre virtuelle Uniform) ist Wissenschaftler und ein Forscher, erweitert den Satz von Beuys nur in dem Sinne, als das die innere Haltung des neugierigen Menschen eben die in der Kunst nötigen sein sollte.&lt;br /&gt;
Ich bin mir aber überhaupt nicht sicher ob diese innere Haltung in ihrem oder Beuys Sinne instrumentalisierbar ist.</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Kunst&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T19:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4901773/">
    <title>Interface der Freiheit</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4901773/</link>
    <description>Weitere Beiträge dieser Diskussion zum Freiheitsbegriff in  &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#comments&quot;&gt;Die Dschungel. Anderswelt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@ ifone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit will nicht zukunftstauglich sein !&lt;br /&gt;
Sie ist ein Prozess in dem das Individuum seine eigenen Grenzen immer wieder neu definiert.&lt;br /&gt;
Dieser Prozess findet JETZT statt und nie in Zukunft.&lt;br /&gt;
Die gesellschaftlichen Vorraussetzungen, die existentiellen Grundregeln, bilden in dieser Entwicklung allenfalls nur so etwas wie die Schwerkraft.&lt;br /&gt;
Die Freiheit des Individuums gibt es in der Tat nicht. Der Grund dafür ist aber nicht eine ausgeträumte Utopie, sondernd die Begebenheit das Freiheit eben einen Prozess darstellt und keinen Besitz.&lt;br /&gt;
Sie sprechen von unseren Freiheitsgraden und meinen ihre eigenen.&lt;br /&gt;
Es gelingt ihnen nicht ihre zugegeben ästhetisch anmutende Wut in einem freien Prozess Form zu geben;&lt;br /&gt;
da sie ihre eigene kreative Freiheit gleich setzen mit der eines Anglers, Bungeejumpers oder Extrembergsteigers.&lt;br /&gt;
Dem Künstler aber obliegt es in diesem Prozess die Rolle des Entdeckers einzunehmen.&lt;br /&gt;
Dort wo sie von Pseudofreiheit schreiben meinen sie nicht die Begrenztheit der Phantasie oder der Kreativität, sondernd die Grenzen der von ihnen wahrgenommenen Realität.&lt;br /&gt;
Unsere Zeit ist zugegebener Maßen derart bedroht, dass ich durchaus nachvollziehen kann, wenn man nach kollektiven Lösungsansätzen strebt. Nur darf man die Dinge nicht verwechseln.&lt;br /&gt;
Sie sind auf der Suche nach einem Interface, das eine Verbindung von Individuum zu Individuum schafft und zwar mit der wütenden Begründung ihres &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#comments&quot;&gt;Gedichtes&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;
Im Einklang mit den Naturwissenschaften soll so das Heil gefunden werden.&lt;br /&gt;
Das Individuum wird dann als Illusion begraben; der Mensch zur Funktion im Namen der Freiheit.&lt;br /&gt;
Das was sie da beschreiben lieber ifone ist der Tod und nicht das Leben. Die kollektive Vereinigung der Seelen und des Geistes ist für mich nur das Bild einer möglichen Existenz nach dem Tod.&lt;br /&gt;
Das Leben hingegen ist die Aufgabe die vermeintliche Leere, die Einsamkeit des ICH&apos;s mit allem zu füllen und zu bereichern was die Sinne mir erschließen.&lt;br /&gt;
Der Künstler übernimmt dabei eine besondere Rolle.&lt;br /&gt;
Die Formen die er schafft sind als schöpferischer Prozess zu verstehen. Sie sind Dokumente der Freiheit oder um es mit den Worten Klees zu sagen als Genesis, als Werden, als Wesen zu verstehen.&lt;br /&gt;
Nicht vollendet -&lt;br /&gt;
Der Forellenangler hat dieselbe existentielle Aufgabe, aber nicht dieselbe Verantwortung.&lt;br /&gt;
Ihr Vergleich hinkt!&lt;br /&gt;
Ihre Sehnsucht nach einem Freiheitsinterface strebt weg von der Kunst, hin zu einem wissenschaftlich elaboriertem Paradies.&lt;br /&gt;
Der freie Künstler weiß auch so das er Funktion ist; aber nicht in ihrem Sinne, sondern in seiner Demut vor der Schöpfung.&lt;br /&gt;
Ihre Skalierung von Freiheit ist nur Ausdruck ihrer allzu menschlichen Angst. Sich auf den Freiheitsprozess einzulassen bedeutet aber nicht angstfrei durch die Welt zu tanzen.&lt;br /&gt;
Es bedeutet an den Ängsten zu wachsen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Ängste sind Instanzen des Geistes.&lt;br /&gt;
Erst im Prozess des Individuums seine eigenen Grenzen immer wieder neu zu definieren, eine Lebensform zu entwickeln, können die Angstinstanzen überwunden werden.&lt;br /&gt;
Es ist eine Entwicklung und kein Zustand an dem ich interessiert bin.&lt;br /&gt;
Ihre Vision könnte man aufgreifen um einen Science Fiction Roman zu schreiben.&lt;br /&gt;
Die Technologie entwickelt tatsächlich so ein Interface der Freiheit.&lt;br /&gt;
Die Menschheit wird von allen Ängsten befreit.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaft verliert jegliche Demut.&lt;br /&gt;
Der Urknall wird reproduziert.&lt;br /&gt;
Leider war die entfachte Energie so groß, dass dabei die Erde ausgelöscht wurde.</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Kunst&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T13:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4880293/">
    <title>unter wasser</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4880293/</link>
    <description>unter wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die unendlichkeit ist nicht kreisartig flüstert der kraken den wirbelnden fischen zu&lt;br /&gt;
die idee liegt über allem &lt;br /&gt;
summen die fische im chor&lt;br /&gt;
bewegung ist der zündende funke &lt;br /&gt;
die wahrheit hinter den dingen&lt;br /&gt;
das salzige wasser umspült die dröge erkenntnis rund um des malers pinsel&lt;br /&gt;
der energetische fluss geht direkt durch sein körper zu den sternen&lt;br /&gt;
dreibeinig steht er nun da&lt;br /&gt;
geistig fixiert&lt;br /&gt;
seine innere stimme fordert natürlichkeit vor neuheit&lt;br /&gt;
der wal gibt ihm zum trost ein wir&lt;br /&gt;
jetzt hängt alles an der linearen strahlung&lt;br /&gt;
der maler schwitzt&lt;br /&gt;
überwinden stöhnt er &lt;br /&gt;
überwinden&lt;br /&gt;
die zwiesprache wird zur gebrauchsanleitung&lt;br /&gt;
alles läuft mit schweizer präzision&lt;br /&gt;
3,14159...&lt;br /&gt;
2,7182...&lt;br /&gt;
innen an außen  außen an innen&lt;br /&gt;
bitte lösen : schwer kraft zu finden&lt;br /&gt;
aufatmen mit leichtigkeit &lt;br /&gt;
bin ja unter wasser denkt er&lt;br /&gt;
jetzt synchron mit x&lt;br /&gt;
jetzt synchron mit y &lt;br /&gt;
jetzt synchron mit z&lt;br /&gt;
durch herz geist und seele dringen bewegung und gegenbewegung&lt;br /&gt;
er weint !&lt;br /&gt;
der weg durch die hölle ist einsam&lt;br /&gt;
der energetische fluss degeneriert den künstler zum werkzeug im universum&lt;br /&gt;
tröstet aber über die einsamkeit hinweg&lt;br /&gt;
eine qualle spendet licht&lt;br /&gt;
die schildkröte schwört auf ihr altes rezept&lt;br /&gt;
einmal in den salat pissen kräftig rühren und runter damit&lt;br /&gt;
anschließend alles wieder auskotzen und die ursuppe bewundern&lt;br /&gt;
damit grundieren - damit farben mischen - damit malen&lt;br /&gt;
so einfach ?&lt;br /&gt;
in einem selbstversuch ließ der künstler sich zuvor ans kreuz nageln&lt;br /&gt;
nach geraumer zeit kam die von der schauspielagentur bestellte maria &lt;br /&gt;
sie half ihm auf seinem weg durch die wüste ins totenbett&lt;br /&gt;
der notarzt (ein halbgott) konstatiert später alle lebenswichtigen funktionen wieder hergestellt&lt;br /&gt;
maria geht&lt;br /&gt;
beide schlafen eine nacht lang rechts drehend&lt;br /&gt;
im traum wird er schwanger&lt;br /&gt;
wie die pinguine verteidigt er das neue leben in aller stille vor bedrohungen&lt;br /&gt;
zeitliche und räumliche entfaltung im bauch&lt;br /&gt;
das leben setzt sich aus gliedern und verschiedenen dimensionen zusammen&lt;br /&gt;
die zeitliche ist nur im traum sehr gut&lt;br /&gt;
dennoch unter wasser kann er wenigstens eine ausreichende zeitliche form ersinnen&lt;br /&gt;
die raumzeit scheint abgelaufen &lt;br /&gt;
die planeten müssen neu ausgerichtet werden&lt;br /&gt;
das uralte wissen dazu steckt in allem was das menschliche gehirn wahrnehmen kann&lt;br /&gt;
zum glück &lt;br /&gt;
zischt der frisch gebackene superstar am ereignishorizont &lt;br /&gt;
er entgeht nur knapp der inversen zentrifugalkraft eines schwarzen loches&lt;br /&gt;
wie schaffen wir es eine mehrdimensionale gleichzeitigkeit synthetisch zu manifestieren ?&lt;br /&gt;
ein einzelner ton löst sich vibrierend aus dem schlund des künstlers&lt;br /&gt;
mit unglaublicher kraft wird der ton immer reiner&lt;br /&gt;
blau nähert sich der pinsel der deformatorischen notwendigkeit von zweidimensionalität&lt;br /&gt;
ein haifisch ermahnt zur genauigkeit und zur messbarkeit&lt;br /&gt;
im zwielicht des ozeans wird der wunsch schwarz und weiß abzustufen zur sucht&lt;br /&gt;
mal süß  &lt;br /&gt;
mal salzig &lt;br /&gt;
kommt die farbe daher&lt;br /&gt;
jetzt löst sich der &lt;strike&gt;kreative&lt;/strike&gt; schöpferische prozess&lt;br /&gt;
entzug des ICH&apos;s auf teufel komm raus&lt;br /&gt;
in der dämmerung ein zaghafter tanz um die mitte herum&lt;br /&gt;
der künstler verliert nach und nach den bezug zur horizontalen und zur vertikalen&lt;br /&gt;
hier unter wasser schwebt er in einem zwischenreich&lt;br /&gt;
dies ist nicht die einzige aller welten mahnt das frische rot&lt;br /&gt;
muscheln setzen sich auf die leinwand  &lt;br /&gt;
sie erinnern an vergangene schätze&lt;br /&gt;
nun ist das wachstum unaufhaltbar&lt;br /&gt;
die schnöde schönheit wird zum passiven ereignis&lt;br /&gt;
der gedanke strebt seiner fortpflanzung entgegen&lt;br /&gt;
die energie floss perfekt dosiert in den grenzen menschlicher physiologie&lt;br /&gt;
radikal musste das palimpsest wieder überschrieben werden&lt;br /&gt;
die frage : delete ?&lt;br /&gt;
die antwort : yes to all !&lt;br /&gt;
mit liebe gelöscht, kichert der delphin und verlässt das atelier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Kunst&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-22T14:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4878601/">
    <title>Collage</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4878601/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;IMG_0047&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/IMG_0047.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Mein neuestes Werk :&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;go to&lt;/i&gt;&quot;</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Kunst&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-21T20:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4866915/">
    <title>punkt</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4866915/</link>
    <description>&apos;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;Siris-Bild&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/Siris-Bild.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&apos;&lt;br /&gt;
plus und minus&lt;br /&gt;
nord und süd&lt;br /&gt;
begraben, beerdigt, bestattet&lt;br /&gt;
tief unter ihren gräbern&lt;br /&gt;
ruht der punkt&lt;br /&gt;
von hier kommt die bewegung&lt;br /&gt;
zyklische erneuerung löst sich wellenartig auf&lt;br /&gt;
durchdringt raum und zeit&lt;br /&gt;
irgendwo verbinden sich drei kreise&lt;br /&gt;
ein haltbares geflecht&lt;br /&gt;
flucht.&lt;br /&gt;
ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Kunst&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-16T12:46:00Z</dc:date>
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    <title>liebesträume</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4864627/</link>
    <description>´&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/Venus-und-ihre-Kinder.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Venus-und-ihre-Kinder&quot; width=&quot;70&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/RehVolution/images/Venus-und-ihre-Kinder.jpg&apos;,280,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/Venus-und-ihre-Kinder_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
´&lt;br /&gt;
liebesträume angeschwemmt am ufer der Seine&lt;br /&gt;
ein immer selteneres bild&lt;br /&gt;
träume werden in tränen aufgewogen&lt;br /&gt;
wehe dem der keine mehr hat&lt;br /&gt;
die traumreste einer großen liebe leuchten sanft in den rottönen des morgens&lt;br /&gt;
möwen erzählen von riesenwellen aus liebesträumen&lt;br /&gt;
die träume wandern über den schlick&lt;br /&gt;
treiben mit den gezeiten&lt;br /&gt;
und finden sich schließlich zu schwärmen im ozean zusammen&lt;br /&gt;
immer wenn sich zwei großartige liebesträume treffen&lt;br /&gt;
wachsen die wellen gewaltig an&lt;br /&gt;
während sie über das meer ziehen &lt;br /&gt;
lachen die mondmuscheln&lt;br /&gt;
und die strände verzehren sich vor sehnsucht nach einer liebestollen brandung&lt;br /&gt;
ein sommerwind treibt die träume wie federn durch das kühle naß&lt;br /&gt;
jeder traum ein brief an die welt&lt;br /&gt;
überreste mächtiger gefühle singen ein lied vom leben&lt;br /&gt;
früher gab es zauberer die aus liebesträumen kirschbäume und goldmohn wachsen ließen&lt;br /&gt;
die erde stöhnte lustvoll und blutrote kirschen hauchten den menschen ihr geheimnis ins ohr&lt;br /&gt;
jetzt sind die träume zahlreicher&lt;br /&gt;
einige wandern immer noch ins meer um ihresgleichen zu suchen&lt;br /&gt;
die meisten aber verneinen die alten wege&lt;br /&gt;
sie haben gelernt mit den winden zu fliegen &lt;br /&gt;
niemals an grenzen stoßen&lt;br /&gt;
deinen raum verlassend&lt;br /&gt;
fortlaufend im jetzt&lt;br /&gt;
durch die brennpunkte der ellipse schlüpfen sie ins unbekannte&lt;br /&gt;
ICH bleibe zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Sentimientos&quot;&gt;Sentimientos&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-15T13:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4822254/">
    <title>reboot</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4822254/</link>
    <description>eine elster pickt an einem butterbrot&lt;br /&gt;
austern rappen vom hafen herrüber&lt;br /&gt;
fluchtdistanz~fluchtkerne~fruchtdistanz~kerndistanz~fruchtflucht~fruchtkerne&lt;br /&gt;
ein maler trägt dick auf&lt;br /&gt;
doch seine farben wandern aus &lt;br /&gt;
sie beantragen asyl in der antarktis&lt;br /&gt;
die pinguine stimmen dafür &lt;br /&gt;
es regnet meerwasser&lt;br /&gt;
die elster fliegt davon&lt;br /&gt;
ein grashüpfer schnappt sich den rest vom butterbrot &lt;br /&gt;
und nagelt es an die nächste kirchentür&lt;br /&gt;
dort erleuchtet in großen lettern das wort&lt;br /&gt;
reboot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/NONSENSE&quot;&gt;NONSENSE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-28T23:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4819523/">
    <title>camarupa</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4819523/</link>
    <description>feine fertile furchen formen &lt;br /&gt;
seiden schillernde samen säen&lt;br /&gt;
kleine kindliche küsse keimen&lt;br /&gt;
wachsen wohl wie wolken&lt;br /&gt;
fliegen flott fließen flink&lt;br /&gt;
lösen letztlich luftig leicht &lt;br /&gt;
riesen rätsel räumlicher ratio&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Fr%C3%BChling&quot;&gt;Frühling&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T22:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4815387/">
    <title>ICHOTOMIE</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4815387/</link>
    <description>ein ICH zieht sICH durch das gelesene&lt;br /&gt;
wort an wort&lt;br /&gt;
ein SOS der seelen&lt;br /&gt;
gereimte ungereimtheiten&lt;br /&gt;
verdICHten sICH zu einem generalverdacht&lt;br /&gt;
worte stechen unbarmherzig&lt;br /&gt;
ins liebende herz&lt;br /&gt;
halt dICH fest &lt;br /&gt;
halt dICH gut fest &lt;br /&gt;
dies ist erst der anfang &lt;br /&gt;
er ist der anfang&lt;br /&gt;
die achterbahnfahrt geht jetzt erst rICHtig los&lt;br /&gt;
er ist rICHtig los&lt;br /&gt;
wir und du&lt;br /&gt;
er und sie&lt;br /&gt;
ihr &lt;br /&gt;
alle mischen mit im konzert &lt;br /&gt;
vom ICH&lt;br /&gt;
reife früchte hängen am hirnstamm&lt;br /&gt;
des individuums&lt;br /&gt;
kollektiv wird abgeerntet&lt;br /&gt;
spieglein spieglein an der wand&lt;br /&gt;
summt es im hintergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Verdacht&quot;&gt;Verdacht&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-26T15:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4812276/">
    <title>alles lego</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4812276/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/eisenbahn-und-unendlichkeit.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;eisenbahn-und-unendlichkeit&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/RehVolution/images/eisenbahn-und-unendlichkeit.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/eisenbahn-und-unendlichkeit_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem nichts zaubert sie die schienen &lt;br /&gt;
auf denen der zug durch den raum gleitet&lt;br /&gt;
die strecke durch die mitte &lt;br /&gt;
wird kunstvoll geformt&lt;br /&gt;
eine brücke unvollendet verworfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es regnet sterne &lt;br /&gt;
eisberge schmelzen &lt;br /&gt;
bevor gott sie aufleckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kraftvoll festgefahren&lt;br /&gt;
an der einzigen schranke&lt;br /&gt;
im genzenlosen raum&lt;br /&gt;
bewegen sich die räder &lt;br /&gt;
auf der stelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es regnet sterne &lt;br /&gt;
eisberge schmelzen &lt;br /&gt;
bevor gott sie aufleckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
willkürliche passage in jede himmelsrichtung&lt;br /&gt;
erteilt das kleine mädchen&lt;br /&gt;
mal vorwärts - mal rückwärts&lt;br /&gt;
aufmerksam wird an der schnittstelle gebastelt&lt;br /&gt;
try and error&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es regnet sterne &lt;br /&gt;
eisberge schmelzen &lt;br /&gt;
bevor gott sie aufleckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tränen fließen &lt;br /&gt;
sie begießen den gewählten pfad&lt;br /&gt;
der verschmähte bleibt trocken&lt;br /&gt;
die fehlende weiche&lt;br /&gt;
stört keinen großen geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es regnet sterne &lt;br /&gt;
eisberge schmelzen &lt;br /&gt;
bevor gott sie aufleckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die lok zieht ihre bahnen&lt;br /&gt;
wellen durchbrechen die gleise&lt;br /&gt;
auf abwegen durchquert sie&lt;br /&gt;
die haarigen wogen des raumes&lt;br /&gt;
für minuten nur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es regnet sterne &lt;br /&gt;
eisberge schmelzen &lt;br /&gt;
bevor gott sie aufleckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurück zur strecke&lt;br /&gt;
von kindeshand gehoben&lt;br /&gt;
kreist sie nun &lt;br /&gt;
der form folgend &lt;br /&gt;
in alter funktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Gott&quot;&gt;Gott&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T13:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4811990/">
    <title>Lenz</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4811990/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;test-fruehling-2008&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/test-fruehling-2008.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mädchenhände umfassen zart die frischen knospen&lt;br /&gt;
blaue unendlickeit berührt bunte flecken auf blünem blatt&lt;br /&gt;
worte durchbrechen die kälte&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;der frühling war schon hier&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Fr%C3%BChling&quot;&gt;Frühling&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4795706/">
    <title>Fund in eigener Sache</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4795706/</link>
    <description>Wollte der Kreativkrise meiner Freundin entgegenwirken und habe dabei meine eigene gelöst.&lt;br /&gt;
Wie fragst du zu recht,&lt;br /&gt;
mit Ernst&lt;br /&gt;
dem Jandl Ernst :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn du haben verloren den selbst dich vertrauenen als einen&lt;br /&gt;
schreibenen; wenn du haben verloren den vertrauenen in den eigenen&lt;br /&gt;
kreativitäten; wenn du haben verloren den methoden, den techniken&lt;br /&gt;
zu richten den lebendigen und den toten; wenn du haben verloren&lt;br /&gt;
den zusammensetzen von worten zu satzen; wenn du haben verloren&lt;br /&gt;
den worten überhaupten, sämtlichen worten, du haben&lt;br /&gt;
nicht einen einzigen worten mehr: dann du vielleicht&lt;br /&gt;
werden anfangen leuchten, zeigen in nachten den pfaden&lt;br /&gt;
denen hyänenen, du fosforeszierenen aasen!                                                               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ernst Jandl, das leuchten)</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-18T15:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/4795620/">
    <title>TUMULT IM FRÜHLING</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/4795620/</link>
    <description>EI   GEN   TUM&lt;br /&gt;
leben &lt;br /&gt;
eigenes tun&lt;br /&gt;
genug tu ung&lt;br /&gt;
TUM TUM TUM &lt;br /&gt;
töne entlocken&lt;br /&gt;
freude bewahren &lt;br /&gt;
MUT MUT MUT&lt;br /&gt;
wie der frühling &lt;br /&gt;
alles immer neu entdecken &lt;br /&gt;
auf ein neues &lt;br /&gt;
ALTES TUN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
©</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Fr%C3%BChling&quot;&gt;Frühling&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-18T14:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/3257203/">
    <title>Kampfscene aus der komisch - phantastischen Oper &quot;Der Seefahrer&quot; von P.Klee</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/3257203/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.allposters.de/-sp/Sindbad-der-Seefahrer-Poster_i375640_.htm&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;269&quot; alt=&quot;4010-Sindbad-der-Seefahrer-Poster&quot; width=&quot;350&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/4010-Sindbad-der-Seefahrer-Poster.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leuchtend rot fast orange tropft es von seiner lanze&lt;br /&gt;
stolz hält er das gleichgewicht im schmalen boot&lt;br /&gt;
während die drei ungeheuer sich nähern&lt;br /&gt;
es ist ein einsames treffen mitten in den gewässern der riesenhöhle&lt;br /&gt;
sanft fällt das licht auf die scenerie&lt;br /&gt;
silbern reflektieren die schuppen &lt;br /&gt;
kühl fixieren ihn die augen der biester&lt;br /&gt;
gnadenlos ausbalanciert gehen die hiebe auf das monster nieder&lt;br /&gt;
maskenhaft schaut der held den dreien entgegen&lt;br /&gt;
mann und boot bilden eine einheit&lt;br /&gt;
die durch nichts aus der ruhe gebracht werden kann&lt;br /&gt;
phantastisch bizarre körper schieben sich unaufhaltsam näher &lt;br /&gt;
die leiber sind weit größer als das boot&lt;br /&gt;
mit mächtiger lanze werden die angriffe aufgehalten &lt;br /&gt;
den ungeheuern wird einhalt geboten&lt;br /&gt;
ein rasternetz von kobaltblau umgibt die kämpfenden&lt;br /&gt;
die nacht umschmeichelt rot und grün die figuren&lt;br /&gt;
die schlacht hat erst begonnen</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rehvolution.twoday.net/topics/Kunst&quot;&gt;Kunst&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-30T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rehvolution.twoday.net/stories/3224333/">
    <title>ES IST SCHWER</title>
    <link>http://rehvolution.twoday.net/stories/3224333/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;111&quot; alt=&quot;kerze&quot; width=&quot;50&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/RehVolution/images/kerze.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwer im Angesicht des Todes die Fassung zu bewahren.&lt;br /&gt;
Es ist schwer zu verstehen warum er gerade jetzt eintritt.&lt;br /&gt;
Ein Fehltritt auf der Treppe.&lt;br /&gt;
Ein kurzer Schrei.&lt;br /&gt;
Ein schneller Sturz&lt;br /&gt;
und es ging vorbei.&lt;br /&gt;
Ich war anwesend, es passierte vor meinen Augen.&lt;br /&gt;
Hilflos, mußte ich mit ansehen wie die alte Dame die ganze Treppe herunter stürzte,&lt;br /&gt;
furchtbar auf den Steinboden knallte, &lt;br /&gt;
und sich von diesem Sturz nicht mehr erholen sollte.&lt;br /&gt;
Ich rief den Rettungswagen, während ihr Ehemann an ihrer Seite versuchte sie wieder ins Bewußtsein zu rufen.&lt;br /&gt;
Alle Mühen auch die der Sanitäter waren umsonst.&lt;br /&gt;
Die Dame starb an den Folgen ihres Sturzes.&lt;br /&gt;
Heute habe ich Post von Ihren Kindern bekommen.&lt;br /&gt;
Sie haben mir Ihre Trauer mitgeteilt und sich bei mir für die Hilfe und den Beistand bedankt.&lt;br /&gt;
Die Bilder gehen mir nach und manchmal läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke, wie schnell so ein Augenblick der Unachtsamkeit jeden Menschen ereilen kann.&lt;br /&gt;
Innerhalb von fünf Minuten hat sich das Schicksal dieser Frau entschieden.&lt;br /&gt;
Es tröstet mich ein wenig daß sie schon 85 Jahre alt war aber so wie ich die Frau kannte hätte sie noch viele Jahre vor sich gehabt.Trotz der brutalen Bilder die ich von diesem Ereignis in Erinnerung habe, will ich versuchen positiv mit dem Vorfall umzugehen.Mir ist wieder einmal bewußt geworden wie kostbar unsere Zeit ist.</description>
    <dc:creator>Reh Volution</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Reh Volution</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-23T16:39:00Z</dc:date>
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