asse und isse

ich nehme in den mund
was ich vermisse
was ich nicht fasse
ich finde mich klasse
wenn ich wie die hornisse
schwarz gelb nicht bunt
die giftige kund
trotz aller hindernisse
verkünde an die masse
das gibt dann eine tasse
die sticht der finsternis
ganz licht und rund
gehörig in den schlund
bonanzaMARGOT - 7. Mai, 11:58

rappt.

Reh Volution - 8. Mai, 12:23

ich ringe mir derzeit das schreiben ab
muss dabei über qualität erst einmal nicht nachdenken
daher ist das rappende etwas ja schon mal ein anfang
wavefeather - 14. Mai, 18:50

ja reh - ich fand ja das hier > http://syncrash.blogspot.de/p/k-xy-strasse-eine-kleine-bunte-strasse.html von mir noch irgendwie am gelungensten ( von meinem gelegnheitskram ).
sorry, ich kann bei cls irgendwie nicht antworten ( nach mehrmaligen versuchen heute )

was ist denn bloss los ?
sowas wie medikamention macht mich immer schnell ziemlich betroffen.

Reh Volution - 17. Mai, 08:00

dein text ist wie eine wildwasserfahrt im lebensfluss der großstadt
ich liebe es allerdings ganze namen vor augen zu haben
es stellt eine grössere verbindung zur handlung her als k. oder z.
unabhängig davon spürt man die distanzierte begabung der beobachtung
wenn ich mich und meinen weg beobachte
so könnte man sagen ich sei auf meiner lebensreise in einer fremden welt gelandet
eine welt in der die die wahrnehmung oft zur qual wird
meine affektive reaktion auf das wahrgenommene
führt dann immer wieder zu engpässen
in denen die spannung schier unerträglich wird
jetzt befinde ich mich in einer phase der rekonvaleszens
die ödnis die du auch in deinem text öfter durchscheinen lässt
ist dabei fester bestandteil des schwer erträglichen
warum bin ich bloss so verletzlich
wieso ticke ich nicht einfach mit
aber nein das schicksal
hat ein verrücktes los für mich vorgesehen
nur ergründbar sollte es schon werden
damit ich es wenigstens nachvollziehen kann
mehr möchte ich grad nicht zur situation preis geben
vielleicht viel leicht ein anderes mal
wavefeather (Gast) - 18. Mai, 22:06

ich hatte vor einigen jahren eine schwere psychose, jedoch noch so weit erträglich, dass ich um medikamention noch herumkam ... dennoch, es war eine wirklich harte zeit, die ich durchmachen musste.
irgendwann lernte ich es, mein gehirn soweit zu kontrollieren, dass ich ein paar wirklich belastende gedankengänge los wurde, mit welchen ich mich nie hätte arrangieren wollen ... ich wollte mit so manchen gedanken ganz einfach nicht leben.
seit ich das weiss, dass ich eben manche gedanken ganz einfach nicht ertrage ( tragen kann ) bin ich vorsichtig geworden was inputs anbetrifft ( ich gönne mir durchaus schwächen, zu sagen : dies oder das ist mir irgendwie zu heavy ) und vermeide deshalb gewisse gedankliche sedimentierungsprozesse ( möglichst rasch, soweit x erkennen kann )
das blöde damals war schon mal, dass mir so gut wie meine sämtliche umwelt seinerzeit diese psycose als simple verweigerungshaltung ( wenn nicht als parasitentum ) auslegte ( eigentlich vorwarf ) und ich selbst vor einem kompletten rätsel stand ( an dem niemand mit-rätseln wollte )
so musste ich irgendwie präzisieren ( und seitdem schätze ich präzision ) ... ich musste es lernen, klar und präzise meine probleme zu erkennen, zu formulieren und dann abzustreifen ( die kopfprobleme )
die ödnis in meinen texten kommt woanders her ( und mit deprizeugs machen ja nun doch ziemlich viele leute herum, vor allem in materiell prekären situationen, so scheints mir )
nö, gegen diese ödnis ( eigentlich gleichgültigkeit bei mir ) hab ich nicht viel, sie ist ja einfach nur ruhig ( ich hab nichts gegen ruhe ) ... vielleicht hatte ich auch schon genug party in meinem leben soweit und vielleicht bin ich ja irgendwie ein zu kontemplation neigender typus.
auf alle fälle alles gute, reh ( mehr kann ich ja augenblicklich irgendwie nicht sagen )
alles gute & liebe
Reh Volution - 20. Mai, 14:14

vielen dank für die guten wünsche und die kleine ausführung zu einem ernsten thema
ich gelange zu keiner schlüssigen brücke
aber die anregung aktiv an bestimmten gedankengängen zu feilen greife ich dankbar auf
seit einigen monaten gestatte ich mir so manche gedankliche eskapade eh nicht mehr
und unterbinde sie bereits im anflug
das hilft in der tat
langfristig bemühe ich mich jedoch um ein tieferes verständnis einiger prozesse
kleiner und grösserer persönlicher wunder um im aktiven gegenwartsdasein
kraftvoll auftreten zu können
es wird dauern aber ich gebe die hoffnung nicht auf
in diesem bereich fortschritte zu machen
ersteinmal ganz herzlichen dank nochmals für die lieben zeilen
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