kraftlos hängen die letzten blätter noch an den bäumen
warten geduldig auf den einen windhauch der sie mit sich reißt
dann ist es geschafft
frühling und sommer waren stolze zeiten
nun heißt es loslassen sich treiben lassen
in rot gelber pracht segeln sie dahin
ein abschied von warmen sommernächten
von geschichten die das jahr erzählt
wilde kreise und lustige loopings drehen die bunten blätter
bevor sie sich sanft auf die erde legen
um dem ein oder anderen dort in den wintermonaten
wärmende sommererinnerungen zuzuflüstern
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Reh Volution - 12. Nov, 11:22
kühl schäumen die wogen der melancholie über mich hinweg
tröpfchen der erinnerung durchdringen die luft
sanft machtvoll werden die innereien verknotet
trauer und wehmut eingebunden in die kunstvollen schleifen
nur mühsam mit hilfe der möwen
gelingen schritte der leichtigkeit folgend
salziges wasser zerrt in die tiefe von durchlebten gefühlen
die nackten füße bluten über den scharfen furchen des grundes
schmerzfrei doch dem verlust tribut zollend
erblaßt die haut nach und nach
aus der einsamkeit wachsen die gedanken in der zeit zurück
sie krallen sich an all die wärme erlebter höhepunkte
ja sogar an die paar grade des alltäglichen
nie wieder kommen diese zeiten zurück
eine träne wächst aus dem lachenden auge
wohl wissend um die kostbarkeit des erlebten
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Reh Volution - 28. Okt, 17:15
ich lese also gut
gut gelesen ist halb
halb und halb
vollmilchschokolade
des öfteren frieren die hände nun außerhalb der taschen
stehend wird wärme generiert
wippelnd und teils von innen
fast stolz gleiten blicke dann gewärmt in die runde
woher kommt die hoffnung
reicht ein rosenbusch ein kinderwagen ein liebes wort
brauche so viel mehr fremdhilfe
und traurig beschlägt das herz
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Reh Volution - 4. Okt, 13:07
Was ich ganz vergessen hatte und worüber ich mich doch auch wieder sehr gefreut habe :
Reh Volution - 24. Aug, 16:14
du hast mein wort
du haßt mein wort
du hast mein wort
du haßt mein wort
Reh Volution - 12. Jul, 00:33
ein ruf verpostet aufgemotzt
dringt unverschämt an mein ohr
folgsam gehe ich der neugier nach
stufenweise geatmeter mut
begleitet den aufstieg zum untergang
schweigend tauche ich ein in die kunst
transparente authentizität fließt frivol
durch den olymp
heiße rhythmen begleiten den abstieg
in die lumineszenz
angespannte stille blaustichig untermalt
schmeichelt dem drachenbau
die binsenweißheiten sechstelliger zahlenbänder
krönen den magischen hort
du sollst fordern die gebeutelten wände
ich will brüllt der löwe
im takt geht es hin und her
bis die zeit still steht
alle bilder verschmelzen
im natürlichen punkt
das kind erhebt sich
in ergriffener bewegung
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Reh Volution - 10. Jul, 11:24
Selbstverständlich ist gar nichts,
schon gar nicht, wenn sie von sich auf andere schießen.
Sie glauben, ihre leidenschaftslosen Versuche durch den Alltag zu kommen,
hätten etwas mit Liebe zu tun, aber sie lassen sich ja nur treiben.
Von Nächstenhiebe sprechen sie.
Jetzt gehts aber los. Jeder ist sich selbst am liebsten, das haßt doch jede Märchentante.
Sie gehen dorthin und wollen nachvollziehen wieso der Mensch Gott liebt.
Ziehen sie sich vorsichtshalber eine Windel an um im Rausch der Erleuchtung keine Spuren zu hinterlassen.
Nicht mit mir - me i am Sherlock.
Vergessen sie ihre gequält angeschlagenen Thesen, ach bei ihnen waren es ja Fragen , oh weh -
Was ist Lust und was die Liebe ? Wer steckt seine Nase aus welchen Gründen in welches Loch ?
Ja,ja, alles der Menschlichkeit zu Liebe.
Money makes the world go round und der Wein raubt ihnen die Orientierungsfähigkeit , si prego.
Ach sie haben mit Gott gesprochen, nun wirds auch noch dramatisch sie hinterfurziger Interpretator.
Er sagt Frauen sind besser als Gelübde, na solange sie daran pressen wird das ja eine heitere Geburt.
Schreien sie doch gleich nach kostenlosen Bibeln, Schwachpflaume sie !
Da liegen sie nun hinter den bösen Fragen, verzehren sich nach einer anderen als ihrer ach so großen Liebe, weil die Noten des guten Klostertropfens eben allumfassende Liebe preisen. Shalom sie Clown !
Erzählen sie doch noch einmal vom Dilemma der zwei Möglichkeiten.
Jeder Mensch ist ein Wunsch.
Sozialarbeit im Dienste des Friedens auf den blutigen Böden Europas.
Hören sie bloß auf, sonst kitzeln sie den Ozean.
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Reh Volution - 21. Jun, 11:08